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Freiwillige Feuerwehr Hamburg

21.06.2026
Aktuelles | Einsatzgeschehen

2. Alarm: Dachstuhlbrand in Reihenhauszeile verlief glimpflich


Am Mittwoch, den 17.06.26, kam es in Hamburg-Schnelsen zu einem Dachstuhlbrand in einer Reihenhauszeile. Durch das schnelle Eingreifen der Kräfte und eine 2. Alarmstufe konnte der Brand auf das Ursprungsgebäude beschränkt werden.

Was war passiert?

Aus bislang ungeklärter Ursache brach im Dachstuhl eines Reihenhauses ein Feuer aus. Das Gebäude befand sich in innerhalb einer Reihenhauszeile von insgesamt sieben aneinandergebauten Reihenhäusern mit ineinander übergehenden Spitzdächern und der leichte Wind drohte, das Feuer auf weitere Dächer überspringen zu lassen. Außerdem war die Lage des Brandobjekts am Ende einer Stichstraße zur Süntelstraße, die in einer engen Kehre endete, so dass die Kräfte wenig Aufstellfläche hatten.

Der ersteintreffende Hamburger Löschgruppe der BF Stellingen zog daher das Hilfeleistungs-Löschfahrzeug (HLF) am Brandobjekt vorbei in die Kehre und die Drehleiter konnte günstig vort dem Objekt positioniert werden. Die unmittelbar darauf eintreffende FF Schnelsen blieb seitlich versetzt in der Straße stehen, sodass das HLF der BF Osdorf (2. Alarmfolge) von der Gegenseite in die Kehre fuhr und die Drehleiter direkt hinter der bereits gestellten Drehleiter zum Einsatz kommen konnte.

Weitere Kräfte blieben auf dem Hauptarm der Süntelstr.. Es wurden insgesamt drei Verteiler gesetzt und zwei C-Rohre eingesetzt, davon eins im Innen- und eins im Außenangriff über die Drehleiter. Der dritte Verteiler war vorsorglich durch die Gärten bis zur Gebäuderückseite vorbereitet worden. Das eigentliche Feuer konnte zügig gelöscht werden. Jedoch schlossen sich länger dauernde Arbeiten zur Aufnahme des Daches, Belüftung des Gebäudes sowie die Entfernung der Löschwassers aus dem Gebäudekeller an. Dabei kamen u.a. über beide Drehleitern Trennschleifgeräte zum Einsatz.

Wer war alarmiert/vor Ort?

FF Schnelsen
FF Stellingen
– 
FF Eppendorf
FF Groß-Flottbek
 Bereichsführer Eimsbüttel

Was waren die Aufgaben?

Die unmittelbar nach der Hamburger Löschgruppe der Feuer- und Rettungswache Stellingen (F15) eintreffende FF Schnelsen stellte einen Sicherheitstrupp für den unter Atemschutz in das Haus vordringenden Angriffstrupp und baute eine erste Wasserversorgung auf. Im weiteren Verlauf wurden durch die als 2. Löschzug mit der Hamburger Löschgruppe der Feuer- und Rettungswache Osdorf (F14) alarmierte FF Stellingen die Wasserversorgung ausgebaut und ebenfalls Atemschutztrupps bereitgestellt. Es wurden Wasserentnahmen von mehreren Hydranten eingerichtet, um ggf. die Wenderohre der Drehleitern speisen zu können.

Die FF Eppendorf als technischer Zug war wegen der Spezialgeräte zum Aufnehmen der Dachhaut vor Ort. Zusammen mit den Atemschutzgeräteträgern aus Schnelsen und Stellingen wurden aufgrund der warmen Temperaturen ständig mehrere Trupps zur Ablösung bei den Arbeiten am Dach vorgehalten. Dabei kamen auch Trupps der FF in den Drehleiterkörben zum Einsatz. Die FF Groß-Flottbek brachte zusätzliche Kräfte und Material, brauchte dann allerdings nicht mehr eingesetzt werden.

Die Einsatzleitung, der Führungsdienst West der BF, wurde durch den Bereichsführer Eimsbüttel unterstützt, der den Einsatz der FF-Einheiten koordinierte. Insgesamt dauerte der Einsatz von ca. 15.30h bis 19.00h.

- [m.tropp]



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